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Halt in dir – Meditaciones sensibles al trauma con la Dra. Dorothea Schleicher-Brückl. Episodio 01: Puedes ser tal como eres.

Puedes ser tal como eres

Halt in dir · Episodio 01Meditación guiada14:38 minAlemán

Voz de la Dra. Dorothea Schleicher-Brückl

Una meditación guiada con la Dra. Dorothea Schleicher-Brückl. No tienes que lograr nada. Dedica un momento a llegar, percibir tu respiración y tratarte con cariño.

El audio y la transcripción están en alemán.

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Transcripción completa · Alemán

Voz: Dra. Dorothea Schleicher-Brückl

  1. Herzlich willkommen. Schön, dass du da bist. Du darfst einfach genauso da sein, wie es für dich gerade gut ist. Du musst keine Form annehmen. Du musst nicht irgendwie speziell sitzen oder liegen.

  2. Du kannst es dir einfach ganz bequem machen, so wie's für dich grade am besten ist. Wenn du liegen magst, dann bleib liegen. Kuschel dich vielleicht noch mal richtig gemütlich in dein Bett.

  3. Vielleicht kommt ein Körperimpuls, der dir zeigt, dass du dich noch mal anders positionieren magst, die Beine hochlegen oder irgendwie lagern möchtest. Geh dem gerne nach.

  4. Vielleicht magst du sitzen in einem Sessel, auf einem Stuhl. Wie immer es gerade für dich angenehm ist, geh deinem Körperimpuls nach. Du musst nichts erreichen.

  5. Du musst nicht besser werden in irgendetwas. Du darfst einfach hier sein, so wie du gerade bist.

  6. Und vielleicht magst du mit mir einmal die Aufmerksamkeit in Richtung Atmung bringen und einfach mal schauen, wie geht es mir gerade mit meinem Atem? Wie tief geht meine Atmung?

  7. Wie regelmäßig geht sie? Wie strömt die Luft in meine Lungen hinein? Wie hebt und senkt sich mein Brustkorb?

  8. Und wenn du möchtest und es sich für dich angenehm anfühlt, dann leg gerne eine Hand auf deine Brust und spür mal, wie sich deine Brust von alleine hebt und senkt. Du musst nichts verändern.

  9. Es ist in Ordnung so, wie es ist. Und wenn du das Gefühl hast, es kommt vielleicht der Impuls für einen tieferen Atemzug, dann geh dem gerne nach.

  10. Und wenn es für dich passend ist, dann atme lange und vollständig wieder aus.

  11. Und dann darfst du einfach mal fühlen, wie's dir heute geht und was du in deinem Körper wahrnimmst und wie du heute hier bist.

  12. Und wenn du dich vielleicht gar nicht so gut fühlst, dann ist das vollkommen in Ordnung. Das darf hier sein. Diese Körperempfindungen dürfen da sein. Wir nehmen sie einfach wahr.

  13. Wir müssen sie nicht bewerten und wir müssen sie auch nicht verändern. Du darfst hier sein, genauso wie du gerade bist. Und vielleicht spürst du, dass dann etwas sich langsam anfängt zu entspannen.

  14. Vielleicht auch nicht und das ist genauso okay. Du darfst dem nachspüren, was in dir vorgeht, wenn du dem Raum gibst, was gerade ist. Wenn du dir Raum gibst, so wie du gerade bist.

  15. Und wenn das da sein darf, was in dir gerade wahr und lebendig ist. Und das darf alles sein.

  16. Es muss keine Optimierung stattfinden und auch keine Verbesserung, sondern wir dürfen genau so da sein, wie wir sind.

  17. Mit einer tiefen Erschöpfung, mit verrückten Körperempfindungen, mit Kribbeln im Körper, mit einer Angst, mit Herzklopfen. Was immer auch auftritt, es ist okay.

  18. Und vielleicht kommt so'n kleines Gefühl von, ja, es ist okay. Vielleicht kommt so'n kleines Durchatmen. Vielleicht weitet sich ein klein bisschen etwas in dir.

  19. Und wenn es nicht so ist, dann ist das auch vollkommen in Ordnung. Du musst jetzt für diesen Moment an dir nichts verändern.

  20. Und wenn du magst, dann kannst du dir vorstellen, wie du dich selbst ganz liebevoll in den Arm nimmst, mit allem, was grade da ist und einfach so sein darfst.

  21. Und wenn das für dich passt, dann kannst du dir vorstellen, dass dieser Anteil, der dich in den Arm nimmt von dir, dass der dich halten kann.

  22. Und den Raum hält für den Anteil, der sich vielleicht gerade nicht so gut fühlt oder schwach fühlt oder müde, erschöpft oder Angst hat oder was auch immer auftritt.

  23. Vielleicht kannst du dieses Bild auftauchen lassen, dass es da einen Anteil in dir gibt, der diesen Anteil in den Arm nehmen kann und halten kann.

  24. Und wenn du eine Körperempfindung spürst, einen Bewegungsimpuls, einen tieferen Atemzug, dann geh dem gerne nach.

  25. Und vielleicht magst du dieses Bild mitnehmen, dass es diesen Anteil in dir gibt, auch wenn du ihn vielleicht sonst nicht so spürst, auch wenn er vielleicht im Alltagsbewusstsein nicht immer da ist.

  26. Der Anteil, der dich hält, wo du das sein darfst, was du bist, wo du dich ausruhen kannst, in dessen Arme du dich fallen lassen kannst, dass dieser Anteil da ist.

  27. Vielleicht kannst du dieses Bild ein kleines bisschen mitnehmen. Und dann magst du vielleicht mit mir noch mal mit deiner Aufmerksamkeit zu deiner Atmung gehen.

  28. Und wenn es für dich passt, mal einen tieferen Atemzug nehmen und lange und vollständig dann wieder ausatmen. Und vielleicht magst du auch noch mal danach eine Hand auf deinen Bauch legen.

  29. Dann noch mal deine Hand spüren. Und auch hier noch mal einen tiefen Atemzug in deinen Bauch schicken und dann auch lange und vollständig ausatmen.

  30. Und dann magst du vielleicht wahrnehmen, dass durch die Atmung dein Körper ein bisschen mehr ankommt im Hier und Jetzt.

  31. Vielleicht magst du die Aufmerksamkeit auch noch mal auf die Schwerkraft richten. Und diese wunderschöne Kraft wahrnehmen.

  32. Und die Erde, die Oberfläche, auf der du liegst oder sitzt, die dich trägt, ebenfalls spüren.

  33. Und spüren, wie dein Bewusstsein wieder tief in deinen Körper hineingezogen wird und du etwas wacher wirst nach dieser kleinen Reise, nach dieser kleinen Meditation.

  34. Vielleicht magst du dich bewegen. Vielleicht magst du dich strecken oder gähnen. Geh deinen Körperimpulsen gerne nach.

  35. Und wenn du wieder vollständig im Hier und Jetzt angekommen bist, dann kannst du deine Augen öffnen, falls du sie geschlossen hattest.

  36. Dann kannst du dich im Raum orientieren, den Kopf mal ein wenig drehen und schauen, wo du bist. Über dir, rechts und links oder auch hinter dir, wenn du sitzt.

  37. Und dir die Zeit geben, dich im Raum zu orientieren und vollständig in deinem Körper und im Hier und Jetzt wieder anzukommen.

  38. Nimm dir die Zeit, die du brauchst und schließe das ganz in deinem Tempo ab. Schön, dass du dabei warst. Und ich wünsche dir alles Gute und alles Liebe.